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Notizen

Notizen direkt in deine Noten schreiben – Fingersätze, Einsätze, Musiksymbole, eigene Farben und Ansagen für dein Register.

Was du früher mit dem Bleistift in die Papiernoten geschrieben hast – Fingersätze, Einsätze, Atemzeichen – machst du in SinfoniaOne direkt am Bildschirm. Deine Notizen liegen über den Noten.

Nur in der Handy-App

Notizen schreibst du nur in der App auf dem Smartphone oder Tablet, im Performance-Player. Am Computer im Browser geht das nicht. Am besten funktioniert es mit einem Stift – was der Apple Pencil zusätzlich kann, steht weiter unten.

Deine Notizen gehören dir

Normalerweise sieht sie niemand außer dir

Jede Notiz gehört standardmäßig nur dir – und das Original-PDF bleibt unverändert. Du kannst also nichts kaputtmachen: Löschst du deine Notizen, sind die Noten wieder wie vorher. Nur wenn du eine Notiz ausdrücklich teilst, sehen andere sie.

Die Werkzeuge

Im Player findest du eine Werkzeugleiste mit allem, was du zum Anzeichnen brauchst:

  • Stift – frei zeichnen und schreiben.
  • Textmarker – Stellen farbig hervorheben.
  • Radierer – eigene Einträge wieder entfernen.
  • Formen – Crescendo, Decrescendo, Bindebogen oder eine einfache Linie.
  • Musiksymbole – fertige Zeichen zum Antippen und Platzieren: Dynamik, Artikulation, Atemzeichen, Wiederholungen, Vorzeichen, Ornamente, Pausen und mehr.

Mit dem Apple Pencil

Mit einem Stift schreibt es sich wie auf Papier – und die App nutzt aus, was der Stift zusätzlich kann.

Du siehst die Spitze, bevor sie aufsetzt

Hältst du den Apple Pencil über das Blatt, ohne es zu berühren, zeigt die App genau dort einen Punkt: in der Farbe und in der Stärke, mit der du gleich schreibst. Beim Radierer siehst du vorher den Kreis, der gleich etwas wegnimmt, beim Musiksymbol das Symbol selbst.

Auf einem Notenblatt geht es um Millimeter – ob ein Fingersatz über der richtigen Note steht, entscheidet sich an weniger als einem Notenkopf. Mit der Vorschau triffst du gleich beim ersten Mal.

Braucht ein neueres iPad

Das Schweben kennen der Apple Pencil (2. Generation) und der Apple Pencil Pro auf einem iPad Pro ab dem M2-Chip sowie den neueren iPad-Air-Modellen. Auf älteren Geräten schreibt der Stift ganz normal, nur ohne Vorschau.

Fester aufdrücken schreibt breiter

Der Stift merkt, wie fest du aufdrückst: Ein zart gezogener Strich wird dünn, ein betonter dick – wie bei einem Bleistift. Ein hastig hingeworfenes Kreuz sieht damit auch aus wie eines.

Beim Textmarker kommt die Neigung dazu: Hältst du den Stift flach, zieht er eine breitere Spur, so wie ein echter Marker, den man auf die Kante legt.

Beides stellst du selbst ein – siehe Stift-Einstellungen.

Die Hand darf aufliegen

Sobald du das erste Mal mit einem Stift schreibst, schaltet die App den Handballenschutz ein: Ab da schreibt nur noch der Stift, und die aufliegende Hand blättert nicht mehr versehentlich weiter. Die App sagt dir das, wenn es passiert.

Zurück geht es jederzeit über den Hand-Knopf in der Werkzeugleiste – dann schreiben Finger und Stift wieder gemeinsam.

Doppeltippen und Drücken

Am Apple Pencil (2. Generation und neuer) tippst du zweimal kurz an den Schaft, um das Werkzeug zu wechseln – ohne die Werkzeugleiste anzufassen. Der Apple Pencil Pro kann zusätzlich gedrückt werden.

Was dabei passiert, richtet sich nach dem, was du auf dem iPad unter Einstellungen → Apple Pencil eingestellt hast. Willst du es in SinfoniaOne anders haben, änderst du es in den Stift-Einstellungen.

Stift-Einstellungen

Sobald die App einen Stift gesehen hat, erscheint in der Werkzeugleiste ein Regler-Symbol. Dahinter stellst du ein:

  • Druck – wie stark der Aufdruck die Strichstärke ändert (bis hin zu Aus).
  • Neigung – wie stark der Textmarker verbreitert, wenn du den Stift flach hältst.
  • Vorschau beim Schweben – die Spitze vor dem Aufsetzen anzeigen oder nicht.
  • Doppeltippen und Drücken – was die Gesten am Stift auslösen.

Nur auf diesem Gerät

Die Stift-Einstellungen gehören zum Gerät, nicht zum Konto – genau wie deine Farben.

Wie es aussieht, bleibt wie es war

Der Druck wird beim Schreiben eingerechnet und mit der Notiz gespeichert. Änderst du die Einstellung später, ändert sich nur, was du ab dann schreibst – schon geschriebene Notizen bleiben, wie sie sind. Auch im exportierten PDF steht genau das, was du am Bildschirm gesehen hast.

Eigene Farben

Neben den fünf Farben in der Leiste gibt es das Paletten-Symbol: dort wählst du aus einem großen Farbraster jede beliebige Farbe – auch Grautöne für die Bleistift-Optik.

Farben, die du dort wählst, merkt sich die App unter „Meine Farben“ und legt sie beim nächsten Mal gleich mit in die Werkzeugleiste. Stift, Textmarker und Musiksymbole haben dabei jeweils ihre eigene Farbe.

Nur auf diesem Gerät

Deine Farbauswahl gehört zum Gerät, nicht zum Konto. Auf dem Tablet kannst du also andere Farben eingestellt haben als am Handy.

Der Radierer nimmt nichts endgültig weg

Der Radierer legt sich wie eine Folie über deine Striche, statt sie zu löschen. Das heißt: Hast du zu viel wegradiert, tippst du auf Rückgängig, und die Striche sind wieder da – auch wenn zwischendurch schon gespeichert wurde.

Auf die gedruckten Noten wirkt der Radierer nie. Er nimmt ausschließlich deine eigenen Striche weg.

Notizen für andere teilen

Manche Anmerkungen betreffen nicht nur dich: „Hier alle Klarinetten leiser“ gehört ins Register, nicht ins eigene Heft. Wer das darf, findet über der Werkzeugleiste eine Zeile mit dem Empfängerkreis.

Empfängerkreis wählen

Tippe über den Werkzeugen auf Nur für mich, auf eine Stimme (z. B. „Klarinette (B)“) oder auf Ganzer Verein.

Notiz schreiben

Alles, was du jetzt zeichnest, gehört zu diesem Empfängerkreis. Deine privaten Notizen bleiben dabei unberührt – sie liegen auf einer eigenen Ebene und werden nicht mitgeteilt.

Zurück zu dir

Tippe wieder auf Nur für mich, um weiter für dich allein zu schreiben. Die geteilte Notiz bleibt stehen und erscheint fortan blasser, so wie geteilte Notizen von anderen.

Wer darf teilen

Der Kapellmeister kann an den ganzen Verein und an jede Stimme schreiben. Ein Registerführer kann an die Stimmen des Registers schreiben, das er gerade führt. Alle anderen schreiben nur für sich.

Geteilte Notizen erkennst du an der blasseren Schrift

Notizen von anderen liegen blasser unter deinen eigenen und lassen sich nicht verändern – auch nicht mit dem Radierer. Ändern kann eine geteilte Notiz nur, wer sie geschrieben hat.

Geteilt heißt nicht sichtbar für alle

Eine geteilte Notiz zeigt niemand Noten, die er sonst nicht sehen darf: Ein Mitglied bekommt sie nur auf den Blättern, die es ohnehin sehen darf (siehe Notensichtbarkeit).

So schreibst du eine Notiz

Werkzeug wählen

Öffne im Player die Werkzeugleiste und tippe das gewünschte Werkzeug an – z. B. den Stift oder ein Musiksymbol.

In die Noten schreiben

Zeichne oder platziere deine Notiz an der passenden Stelle. Ein Musiksymbol setzt du mit einem Tipp, mit dem Stift schreibst du frei.

Automatisch gespeichert

Deine Notizen werden automatisch gespeichert – auch ohne Internet. Sie sind da, wenn du das Stück das nächste Mal öffnest.

Geteilte Notizen brauchen Internet

Nur deine privaten Notizen werden offline zwischengespeichert und später nachgereicht. Schreibst du ohne Verbindung an eine Stimme oder an den ganzen Verein, meldet die App das – sonst zeichnetest du eine Ansage, die nie ankommt.

PDF mit Notizen teilen

Du kannst ein PDF mit Notizen exportieren und weitergeben. Darin steht genau das, was du auch am Bildschirm siehst: deine eigenen Notizen und die geteilten, die für dich bestimmt sind. Das funktioniert allerdings nur für einzelne Stimmen-PDFs – nicht für zusammengefasste Bündel oder ganze Setlisten. Du kannst ein PDF mit deinen eigenen Notizen exportieren und weitergeben – bei einzelnen Stimmen-PDFs und beim Spiel-Bundle einer Setliste: dort stellst du in der Vorschau „Meine Notizen" auf „Einbrennen".

Beim Druck-Export und beim Marschbuch geht das nicht: die bündeln die Seiten neu, sodass sich nicht sagen ließe, auf welche Seite eine Notiz gehört.

Egal welcher Weg: Es sind immer nur deine Notizen, und die Originale im Archiv bleiben unverändert.

Notizen – SinfoniaOne Docs