SinfoniaOne Docs
Notenarchiv

Repertoire & Aufführungen

Festhalten, wann ein Stück gespielt wurde, auswerten was lange nicht lief, und die Werkliste für die AKM-Meldung ausgeben.

Wenn festgehalten ist, wann welches Stück gespielt wurde, beantwortet SinfoniaOne drei Fragen von selbst: „Haben wir das nicht erst letztes Jahr gespielt?", „Was liegt seit Jahren ungenutzt im Schrank?" und „Welche Werke müssen wir dem ÖBV melden?".

Eine Aufführung erfassen

Es gibt zwei Wege, und beide sind gleichwertig.

Aus einer Setliste übernehmen

Der schnelle Weg nach einem Auftritt: Statt achtzehn Stücke einzeln einzutragen, übernimmst du das ganze Programm auf einmal.

Setliste öffnen

Öffne die Setliste, die gespielt wurde, und tippe im Detail-Header auf „Als gespielt eintragen".

Auftritt wählen

Wähle den Termin, bei dem gespielt wurde. Datum, Anlass und Ort füllen sich daraus. Gab es keinen Termin — ein Ständchen, ein Auftritt aus der Zeit vor der App — trägst du stattdessen einfach ein Datum ein.

Vorschau prüfen und eintragen

Unter „Das wird eingetragen" siehst du vorher, welche Stücke erfasst würden und welche für diesen Termin schon erfasst sind. Erst dein Tippen auf „Eintragen" schreibt etwas.

Nur Auftritte zählen

Übernommen wird ausschließlich von Terminen der Kategorie „Auftritt". Eine Probe ist keine Aufführung — sonst stünde bald der halbe Probenplan in der AKM-Meldung. Wählst du eine andere Kategorie, sagt die Vorschau das im Klartext und trägt nichts ein.

Habt ihr die Kategorie „Auftritt" umbenannt (etwa in „Ausrückung"), funktioniert das weiterhin. Habt ihr dagegen eine eigene Kategorie angelegt, erkennt SinfoniaOne sie nicht als Auftritt — für diese Termine trägst du die Aufführung von Hand nach.

Du kannst den Knopf mehrfach drücken: Bereits erfasste Stücke werden übersprungen. Praktisch, wenn dir nachträglich einfällt, dass noch eine Zugabe dazugehört.

Von Hand nachtragen

Auf der Detailseite eines Stücks findest du den Abschnitt „Aufführungen". Über das + trägst du eine einzelne Aufführung ein: Datum (Pflicht), wahlweise ein vergangener Termin, dazu Anlass und Ort.

Das ist kein Notbehelf, sondern der zweite reguläre Weg — für alles, was älter ist als euer Terminkalender in der App.

Aufführungen korrigieren

Jede Zeile steht für sich: Du bearbeitest oder löschst sie einzeln auf der Detailseite des Stücks. Genau dafür entsteht je Stück eine eigene Zeile und kein Sammel-Eintrag am Termin — wenn ein Stück doch nicht gespielt wurde, streichst du diese eine Zeile, ohne das ganze Programm anzufassen.

Bei jeder Zeile steht, woher sie kommt: aus einer Setliste übernommen (dann mit dem Namen des Programms) oder von Hand eingetragen. Diese Herkunft bleibt stehen, auch wenn du die Zeile später korrigierst.

Auswerten: was lief zuletzt, was lange nicht

Öffne im Menü unter Notenarchiv den Punkt „Repertoire". Drei Blöcke:

  • Zuletzt gespielt — damit sich das nächste Programm nicht wiederholt.
  • Lange nicht gespielt — Stücke, die seit der eingestellten Anzahl Jahre nicht mehr dran waren. Nie gespielte Stücke stehen oben; das sind meist die Fundstücke.
  • Am häufigsten — die Standards, die der Verein sicher im Ohr hat.

Über die beiden Leisten oben stellst du den Zeitraum (3, 5 oder 10 Jahre) und die Schwelle für „lange nicht" ein.

Eine Beobachtung, keine Mahnung

„Seit vier Jahren nicht gespielt" ist kein Versäumnis. Manche Stücke spielt ein Verein alle zehn Jahre, und das ist völlig in Ordnung. Deshalb steht hier keine Warnfarbe und kein Ausrufezeichen — die Liste ist eine Ideensammlung fürs nächste Programm.

Die Werkliste für die AKM-Meldung

Österreichische Kapellen melden ihr gespieltes Repertoire nicht direkt an die AKM, sondern über das ÖBV-Portal (akmmeldung.blasmusik.at). Der ÖBV hat dort den Pauschalvertrag und gibt gesammelt weiter.

Die Werkliste stellt dir die Angaben zusammen, die das Portal abfragt — je Werk eine Zeile mit Titel, Komponist, Bearbeiter, Verlag, Dauer, Anzahl der Aufführungen sowie Datum und Ort jeder einzelnen Aufführung. Aus dem Zusammensuchen wird damit Abtippen; oder du legst das PDF einfach bei.

Du findest sie im Repertoire-Bildschirm unter „Werkliste"Ansehen öffnet die Vorschau, Herunterladen gibt dir das PDF. Ohne weitere Angabe umfasst sie das laufende Kalenderjahr.

Wer darf das?

Der Export ist ein eigenes Recht und liegt standardmäßig bei Kapellmeister, Notenarchivar, Vorstand und der Vereinsleitung. Jeder Export wird protokolliert: wer, wann, welcher Zeitraum. Das Ansehen der Auswertung wird nicht protokolliert.

Komponist oder Bearbeiter

Die AKM verlangt den Komponisten, sofern er bekannt ist — sonst den Bearbeiter. Beide Felder pflegst du am Stück. Der Verlag steht in keiner Pflichtliste, die Werkliste führt ihn trotzdem mit: an ihm erkennt man beim Ausfüllen wieder, welches Werk gemeint ist.

Mappen-Historie: wo lag das Stück wann

Auf der Detailseite eines Stücks steht unter „Mappen-Historie", in welcher Setliste oder welchem Marschbuch dieses Stück wann lag: wann es hineingelegt, wann es umsortiert und wann es wieder herausgenommen wurde — mit Datum und der Person, die es getan hat.

Die Historie beginnt mit dieser Version; für die Zeit davor gibt es keine Einträge.

Titel sind kein Geheimnis, Noten schon

Aufführungen, Repertoire-Auswertung und Mappen-Historie zeigen alle Stücke des Vereins mit Titel und Komponist — auch dann, wenn du deren Notenblätter wegen der Notensichtbarkeit nicht öffnen darfst. Was der Verein spielt, ist im Verein bekannt; geschützt sind die Noten, nicht der Spielplan. An keiner dieser Stellen bekommst du ein Notenblatt zu sehen.

Repertoire & Aufführungen – SinfoniaOne Docs